- Gute Chancen für internationale Chemieausrüster und Verfahrenstechnik
- 25 % Ausstellerzuwachs gegenüber 2001
Am Dienstag, dem 11. Mai öffnete die ACHEMASIA 2004 - Internationale Ausstellungstagung für Chemische Technik und Biotechnologie – im China International Exhibition Centre in Beijing zum sechsten Mal ihre Pforten. Bis zum 15. Mai werden hier 414 Aussteller aus 25 Ländern und Regionen in vier Ausstellungshallen auf 6.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche Ausrüstungen, Technologien und Know How für die chemische, petrochemische und pharmazeutische Industrie präsentieren.
Die Schwerpunkte der Ausstellerpräsentationen liegen in den Bereichen Chemischer Apparate- und Anlagenbau (41 %), Verfahrenstechnik (33 %), Petrochemie (25 %), Pharmatechnik (23 %), Nahrungsmitteltechnologie (18 %), Umwelttechnik (15 %), Biotechnologie (15 %), Labor- und Analysentechnik (13 %), Wassertechnologien (11 %), Agrochemie (10 %). Bereits nach den ersten zwei Ausstellungstagen äußerten sich die Aussteller sehr zufrieden und optimistisch über die Qualität und Anzahl der Besucher und zahlreiche gute Kontakte und Gespräche.
Die größte Länderbeteiligung stellt China mit 167 Ausstellern, darunter zahlreiche Tochterunternehmen und Joint Ventures internationaler Unternehmen. Die zweitgrößte Gruppe mit 134 Ausstellern kommt aus Deutschland, gefolgt von Australien (17 Aussteller), Großbritannien (15 Aussteller), Frankreich (14 Aussteller), USA (12 Aussteller), Schweiz (10 Aussteller). Der Zuwachs chinesischer Aussteller gegenüber 2001 beträgt 44 %, der Zuwachs internationaler Unternehmen liegt bei 20%.
Die ACHEMASIA als größte internationale Ausstellung dieser Art in China habe einen hohen Stellenwert für die chinesische Wirtschaft, betonte Prof. Cao Xianghong, Senior Vice President von SINOPEC und Präsident der CIESC Chemical Industry and Engineering Society of China, anläßlich der feierlichen Eröffnung im Beisein hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Erklärtes Ziel der chinesischen Regierung sei es, in der chemischen Industrie und Petrochemie eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben und Prioritäten zu setzen auf Hochtechnologien, Ressourceneinsparung, wirtschaftliche Effizienz und Umweltschutz. Dies sei nur möglich mit westlichen Technologien und in Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen. Es gebe inzwischen genügend Beispiele, daß sich hier nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleister stetig wachsende Chancen im chinesischen Markt eröffnen.
In Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste um die erfolgreiche Entwicklung der ACHEMASIA und die fruchtbare Zusammenarbeit der SINOPEC China Petrochemical Corporation mit der DECHEMA wurde Professor Cao Xianghong anläßlich der Eröffnung der ACHEMASIA mit der ACHEMA-Plakette in Titan ausgezeichnet.
Business Meetings und wissenschaftlicher Kongreß
Neueste Forschungsergebnisse mit hohem Anwendungspotential aus den Bereichen Pharmazeutische Technik, Trenntechnik, Biotechnologie, Umwelttechnik und Wasseraufbereitung werden auch in dem begleitenden wissenschaftlichen Kongreß vorgestellt. Gut angenommen wurde das neue Konzept der Business Meetings und Workshops zu besonders wirtschaftsrelevanten Themen wie „Nachhaltiges Wassermanagement für Industrie und Kommunen“, „saubere Energieumwandlung (Vergasung von Kohle und Biomasse, synthetische Treibstoffe und Petrochemikalien aus Syngas)“ und „Biotechnologie-Kooperationen EU - China“. Sehr hohen Zuspruch fanden auch die Plenarvorträge, u.a. von Prof. Cao Xianghong, zur Entwicklung der petrochemischen Industrie in China sowie von Prof. Borge Diderichsen, Präsident der Europäischen Föderation Biotechnologie, zur globalen Sicht der Biotechnologie.
Die Veranstalter der ACHEMASIA - DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Frankfurt am Main) und ihre chinesische Schwestergesellschaft CIESC (Chemical Industry and Engineering Society of China) - arbeiteten bei der Vorbereitung wiederum in bewährter Weise in enger Kooperation mit dem CCPIT-CIEC (China Council for the Promotion of International Trade - China International Exhibition Centre), chinesischen Ministerien und etwa 20 weiteren hochrangigen Organisationen aus Asien und der ganzen Welt zusammen.
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